BerMuDa und die Politik

Die Petition “Nationales Denkmal East Side Gallery retten! Keine Luxuswohnbebauung auf dem ehemaligen Todesstreifen“ hat mittlerweile über 81.000 Unterstützer_innen. Das ist ein erster Erfolg!
Politik und Presse sind in jedem Fall alarmiert und Mr. Hasselhoff hat das Thema auch noch mal in die Schlagzeilen gehievt. In jedem Fall wurde eine Diskussion in Gang gesetzt.
Es wird endlich die Frage diskutiert, wer über die Bebauung städtischer Räume entscheiden sollte. Denn es ist auch deutlich geworden, dass es um mehr als den Erhalt eines Denkmals geht. 

BerMuDa hat die Initiative von Anfang an unterstützt, weil der ehemalige Mauerstreifen ein Ort ist, der die Berliner Sub- und Clubkultur geprägt hat. Die Teilung Berlins und die Freiflächen nach dem Fall der Mauer waren ein Nährboden für eine unabhängige Entwicklung von Kunst und Kultur wie es sie nur in Berlin gibt. Gerade jetzt, wo bezahlbare Wohnungen, Ateliers  und Studioräume immer knapper werden ist es wichtig sich in die Debatte um städtische Räume und Lebensqualität einzubringen. 

Wir danken allen, die sich in den letzten Wochen in die Diskussion eingebracht haben. 

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